



Rohfütterung
Die Ernährung unserer Hunde ist wahrscheinlich das wichtigste Standbein einer guten Gesundheit. Und so lege auch ich als Züchterin die Verantwortung für eine gesunde Ernährung meiner Hunde nicht in die Futtermittelindustrie.
Natürlich ist es bequemer einen Sack Futter aufzureißen und zu glauben dass sich die Tierfutterhersteller mit dem Thema Fütterung bestens auskennen.
Doch leider hat sich der Gesundheitszustand der Hunde in den letzten Jahrzehnten, nämlich seit der Einführung von Fertigfutter, drastisch verschlechtert. Die auf Getreide basierende Nahrung führte zu einem deutlichen Zuwachs an Krankheiten die sich nicht einfach mit „Überzüchtung“ erklären lassen..
Man kann sich wohl denken wie es wohl um unsere Gesundheit stehen würde, wenn wir uns ausschließlich von konservierten Fertigprodukten ernähren würden.
Hinzu kommt, dass in den Tierfuttermitteln auch noch überwiegend Abfallprodukte verarbeitet werden.
Denn die sage und schreibe 4% Rind, Huhn oder Lamm ist bestimmt nicht das Filetstück, sondern wohl eher Füße, Schnabel, Federn, Hufe, Hoden oder Fell. Und was ist mit den anderen 96% ?
.....Abfälle von Getreidemühlen, Gemüsefabriken, Abdeckereien und so weiter....
Genügend Gründe also, sich selbst Gedanken zu machen.
Rohfütterung, auch BARF (Bones And Raw Foods) genannt, basiert auf der Zusammenstellung von frischen Fleisch und Knochen, verschiedene Innereien, frischem Obst und Gemüse, Milchprodukten und hochwertigen Ölen. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Kaniden, wie zu Beispiel die des Wolfes, zu imitieren.
Der langsame, gleichmäßige Wachstum der Welpen veranlasst mich dazu auch meine Welpen mit der Rohfütterung aufzuziehen.
Geringe Zahnsteinbildung, ein starkes Immunsystem, kleinere Kotmengen, gesundes, glänzendes Fell und ein geringeres Risiko einer Magendrehung sind nur einige Vorteile der Rohfütterung.
Also nur Mut, der etwas größere Zeitaufwand lohnt sich!